Sommerpause Teil III

Will das noch jemand wissen?

Und weiter geht’s in der fröhlichen Sommerpausen-Berichterstattung. Die erste und zweite und dritte Liga befindet sich bereits wieder im Spielbetrieb, überall hört und liest man Berichterstattungen von spannenden Spielen, tollen Toren, ersten Tabellenführern und weinenden Abstiegskandidaten (kicher, schönen Gruß nach Bielefeld, ne Trainerdiskussion nach zwei Spieltagen, das schafft noch nicht mal der FC Hollywood) Da mogele ich mich doch mal glatt dazwischen, nur um zu verkünden, dass es, was Punkte, Torverhältnisse, Platzierungen, Abstiegskämpfe und spielentscheidende Szenen betrifft, vom Oberligameister der Herzen, Fortuna Düsseldorf, immer noch nix zu vermelden gibt – denn die Saison in der Oberliga Nordrhein beginnt weiterhin erst in zwei Wochen. Aber ich dachte, ein bisschen Abwechselung kann nicht schaden.

Geht doch in der Bundesliga bereits am 2. Spieltag alles wieder seinen gewohnten Gang: die Bayern verlieren auch bei einem Zwei-Tore-Vorsprung nicht, wenn schon der Schiri nicht hilft, dann der Gegner selbst, in dem er sich die Bälle selbst reinfaustet, dem Torschützen direkt auflegt oder so intelligente taktische Fouls an der Strafraumgrenze in der letzten Minute begeht, der HSV spielt endlich mal wieder 1:1, Rostock hat weiterhin Angst, wenn man nach einem 2:0 weiter nach vorn spielt, könnten ja vielleicht noch mehr Tore fallen und man wäre viel zu früh gerettet, und die Kölner verdaddeln ihre 1:0-Führung in herrlich großkotziger Art direkt im Gegenzug, um dann noch einen drauf setzen, erst einen Elfer verschießen und dann gegen zehn Mann noch verlieren – alles ganz normal also. Da muss doch mal ein bisschen Abwechselung rein. Und die Abwechselung regiert ja neuerdings den besten Klub der Welt, und sie hat auch einen Namen – wer die letzten beiden Beiträge von mir gelesen hat, kann diesen auch schon flüssig aussprechen. Was gibt’s Neues von unserem Generalfeldmarschall…äh Generalmanager Fußball zu berichten?

Nun, liebe Leser-Gemeinde, muss ich aber zu meiner Beschämung schreiben, dass ich das auch nicht so genau sagen kann, da mir allmählich der Überblick verloren geht. Was sich bei Fortuna in den letzten Wochen an Testspielern mit schwierigen Nachnamen tummelte, dafür müsste ich langsam mal den Abakus anwerfen. Gestern verirrten sich sogar zwei Australier auf den Heiligen Rasen am Flinger Broich! GMs Glanzstück allerdings waren 5 Russen auf einen Streich von Lokomotive Moskau, die mal schnell zum Testen vorbei schauten und ebenso schnell wieder weg waren. Bei denen bekam unser Trainer Morales dann auch die Grenzen deutscher Bürokratie aufgezeigt: im Trainingslager im Schwarzwald wollte er die fünf beim Testspiel gegen die SpVgg. Freudenstadt einsetzen, und zwar auf Seiten der Freudenstädter, was ihm dann die Möglichkeit gegeben hätte, gleich 16 Fortunen auf einen Schlag beobachten zu können. Aber nicht mit dem unbestechlichen, stets regelkonformen deutschen Schiedsrichter, der in aller Welt zu Recht einen so herausragenden Ruf besitzt! Derjenige, der zur Leitung dieses Spiels auserkoren war, untersagte nämlich kurzfristig den geplanten Einsatz, weil er hierin, Zitat „einen Regelverstoß erkannt hätte“, Zitat Ende. Bei einem Freundschaftsspiel! Mein Gott, dann hätten sie es eben 3:0 für Freudenstadt werten sollen, dann hätten die jetzt was für ihren Briefkopf! Aber wahrscheinlich geht es dann auch um solche interessanten Dinge wie den Versicherungsschutz für einen sich verletzenden Spieler, der plötzlich in einer Mannschaft umknickt, in der er von Papiers wegen nix zu suchen hat oder etwas Ähnliches, von dem ich keine Ahnung habe. Das Ende vom Lied: Fortuna siegte 7:0 und die Russen schossen vier der sieben Treffer. Ein Ergebnis, bei dem die Freudenstädter mit Fug und Recht behaupten können: das war der Schiri Schuld!

Auch sonst gab es nur Erfolge, ein souveränes 3:0 beim VfL Rheinbach, immerhin der Klub, bei dem sich der MSV Duisburg vor meinen Augen vier Tage später ein mühevolles 1:0 zurecht stümperte, dann ein 3:0 beim Linner SV (Krefeld), ein 6:0 beim SC Flingern (ja, das ist Kreisliga – na und?), ein 4:0 bei den STV Horst-Emscher-Husaren (dafür kann ich ehrlich nix – die heißen wirklich so!). Bis gestern der erste Ernst zu nehmende Gegner am Flinger Broich antrat, der VfB Hüls, seines Zeichens Oberligist in Westfalen. Prompt gab es ein 1:2 sowie die Erkenntnis, dass noch viel zu tun ist. – fragt sich nur wann, denn das erste Pflichtspiel (Verbands-Pokal) ist bereits am nächsten Sonntag. Oder sollte es nur das listige In-Sicherheit-wiegen des ersten Saisongegners gewesen sein? Die gesamte Mannschaft von Union Solingen weilte nämlich auf der Tribüne, ging aber 10 Minuten vor Schluss, was nicht verwundert, standen doch zu diesem Zeitpunkt so viele Testspieler auf dem Platz, dass man wirklich keine Kenntnisse mehr über uns gewinnen konnte. Wieder mal clever gemacht!

Wer übrigens in der Nähe von Grevenbroich wohnt und nicht daran interessiert ist, wie die langweilige Borussia Ostholland nächstes Wochenende gegen den VfB Stuttgart verliert, der kann sich ein schönes Pokal-Wochenende machen: am nächsten Samstag TuS Grevenbroich gegen Union Solingen, am Sonntag, 15 Uhr, SC Kapellen-Erft gegen Fortuna (ja, das ist Grevenbroich-Kapellen, ich habs geprüft, und nicht Moers-Kapellen oder eins der 100 anderen Dörfer dieses Namens). Und Schützenfest ist bestimmt auch irgendwo um die Ecke, in der Gegend ist eigentlich ganzjährig Schützenfest. Vielleicht ein guter Ausflugs-Tipp, wenn sonst nix los ist.

Zu den Neuverpflichtungen: Gerrit Bürk in der Abwehr ist bis jetzt ein Volltreffer, von dem wird man noch (hoffentlich weiter Positives) hören. Unser Japaner, bei dem die Vereinsführung nach einigem Überlegen beschlossen hat, dass er anscheinend doch auf den Namen Masamoto hört (und nicht Matsumoto, wie es zuvor geheißen hatte), spielt erstaunlich frech auf, hätte ich nicht unbedingt erwartet, allerdings verletzte er sich beim gestrigen Testspiel, wobei noch nicht feststeht, ob es eine ernstere Sache ist, drücken wir also die Daumen. Michael Zeyer entlockt uns schon das ein oder andere „Oh!“ und „Ah!“ ob seiner Liebe zum Ball, kann aber sicherlich noch mehr. Dziwior erledigt seinen Job als Staubsauger vor der Abwehr gut, was man daran sieht, dass noch keiner bemerkt hat, dass er überhaupt mitspielt, was ja für so einen Staubsauger das höchste Lob ist.

Des weiteren hat unser GM von all den Testspielern zwei im Auge, die er gerne noch verpflichten möchte: der eine heißt Aboubacar Sankhare und sorgt mit diesem Namen gleich für zweifaches Erstaunen, zumindest bei Nutzern der Suchmaschine Google. Gebt da mal den Nachnahmen ein – und erfahrt zum einen, dass der Mann mal 4 Minuten Champions League gespielt hat (für den RC Lens gegen Arsenal), wundert euch aber zum anderen, was die Google-Leute als Synonym für diesen Namen ausgeguckt haben. Haben die eine etwas merkwürdige Phantasie oder sind denen auf ihrem Server bei diesem Wetter ein paar Chips implodiert? Man weiß es nicht genau, aber das Ergebnis ist beeindruckend. Sankhare spielt hinten auf der linken Seite und hinterließ bislang einen guten Eindruck. Ebenso wie der Argentinier Victor Lorenzon, der in der Mitte der Viererkette bisher einen ruhigen, abgeklärten Ball spielt. Mit ihm gibt es nur das Problem, dass er einst vergaß, einen italienischen Pass zu beantragen, als sein Großvater ihm am heimischen Kaminfeuer erklärte, wie er, also der Großvater, denn nach Argentinien gekommen ist, weshalb er, also der Enkel, nun das Nicht-EU-Ausländer-Kontingent belastet. Aber der GM wollte sich darum kümmern, und das wäre auch nötig, denn der Mann hat bislang überzeugt.

Tja, und dann war da doch noch was? Genau, der neue Trikotsponsor. Das wollen wir kurz und schmerzlos machen: der neue Sponsor von Fortuna ist Monkey’s Island, ein neuer Tempel in Sachen Erlebnisgastronomie im Düsseldorfer Hafen, in dem man durch massivste Sandaufschüttungen, ein paar Palmen und entsprechende Musik ordentliche Urlaubs-Atmosphäre zaubert, was bislang auch zu sensationellen Besuchermengen führte. Fragt sich natürlich, wer da im Winter hingehen will, aber egal. Und wen der Name dieses Etablissements für die Wahl des Sponsoren-Symbols auf dem Trikot Schlimmstes befürchten lässt, der hat völlig Recht: Fortuna läuft demnächst (bzw. seit gestern) mit einem stilisierten Affen auf dem Trikot auf, nicht irgendein Affe, sondern immerhin vom Düsseldorfer Kunstprofessor Jörg Immendorff himself entworfen. Jener Immendorff, der, nachdem vor einigen Wochen schon mal das Gerücht über eine eventuelle Partnerschaft aufkam, noch very himself behauptet habe, sein Affe passe nicht zur Fortuna. Womit er meiner Meinung nach durchaus Recht hat, wobei ich nicht wissen möchte, was er dafür bekommt, dass er das jetzt auf einmal doch wieder ganz toll findet.

Meine erste Reaktion auf diesen Sponsor war kurz, übersichtlich, einfach zu merken und erschöpfte sich in drei Worten: Ach du Scheiße! Das wird ja ein Riesenspaß, mit Affentrikots über die Dörfer zu fahren, da werden sich die gegnerischen Fans ja jetzt schon freuen, da kann man auch bei einem 0:6 ja noch richtig Spaß haben mit der Fortuna, denn für diesbezügliche Spottgesänge bietet das Logo wahrlich genügend kreativen Raum.

Auch auf den zweiten Blick wird das Engagement der Monkey’s für mich nicht attraktiver. Initiator dieses Sponsorings und Mitgesellschafter der Lokalität ist nämlich Helge Achenbach. Der war bis vor nicht allzu langer Zeit bei uns Präsident, hat es aber mittlerweile geschafft, über einen längeren Zeitraum von den Mitgliedern noch nicht entlastet worden zu sein, weil er in seiner Amtszeit den Etat ohne Genehmigung des Aufsichtsrates überzogen hatte und somit für dieses Geld haftbar war, als er überhaupt Präsident war. Wobei er sich dann in der letzten Woche beeilte, zuzugeben, dass er diese Altlasten angeblich längst entsorgt hat, so dass sein Name eigentlich nicht mehr unter den 10 meistgeliebten Präsidenten bei Fortuna auftauchen dürfte. Für mich persönlich ist das genau so undurchsichtig wie der Deal mit Berthold, der ja auch nicht von Fortuna bezahlt wird, sondern auch über die Rheinarena Düsseldorf GmbH, der Betreiberfirma der irgendwann mal fertig gestellten Joachim-Erwin-Gedächtnis-Arena, bei der dann natürlich auch noch die Bauträgergesellschaft Walter Bau mitmischt und und und…

Ich hoffe nur, dass das alles modernes Management ist, von dem ich keine Ahnung habe, weil ich das in meinem Beruf nun wirklich nicht brauche. Das ganze Gebilde schient mir etwas auf Sand, oder, um beim Thema zu bleiben und sorry vorab, auf Affendung gebaut zu sein. Steigt die Fortuna auf, geht alles gut, schafft sie es nicht, kracht alles zusammen. Aber vielleicht liege ich damit ja auch völlig falsch, wir werden sehen.

Und noch eins zum Thema Sponsoring: nein, ich mag dieses Trikot nicht und nein, ich möchte mich eigentlich auch nicht bei jeder Auswärtsfahrt in der nächsten Saison als Mitglied der „Affenbande“ verhöhnen lassen, aber man muss ganz klar sehen, dass Fortuna nicht in der Position ist, irgendwelche Forderungen an irgendwelche Sponsoren zu machen: man muss dankbar sein über jeden, der noch ein paar Euro gibt und nehmen, was kommt, selbst wenn’s der Ex-Präsident ist und bedeutet, sich ein Jahr lang trikottechnisch zum Affen zu machen. Da müssen die persönlichen Interessen schon mal zurück stehen! Und wer mit dem Trikot der ersten Mannschaft partout nicht klar kommt, kann sich ja mit den Jerseys der Zwoten bzw. der Jugend-Teams trösten – die laufen nämlich weiterhin, wie schon berichtet, im bewährten Totenkopf-Trikot der ebenso Toten Hosen auf und garantieren damit für eine zusätzliche Einnahmequelle. Also doch ne gute Idee.

Und wer weiß, vielleicht werde auch ich den Affen lieb gewinnen, wenn er uns von Sieg zu Sieg trägt. A propos Sieg: den ersten könnt ihr, wie schon in meinem letzten Beitrag vermutet, nunmehr am Freitag, den 22.08.2003, ab 19.30 Uhr im heimischen Flinger Broich gegen die gestern erfolgreich getäuschten Solinger anschauen. Obwohl: wenn in der ersten Bundesliga schon wieder alles seinen gewohnten Gang geht, warum nicht auch bei uns? Wer also in der Nähe von Düsseldorf wohnt und am übernächsten Freitag ein spannendes 2:2 beobachten möchte, der sollte sich den Ausflug gönnen. Aber bitte rechtzeitig, denn ich hoffe mal, dass es um die 5.000 Zuschauer werden, und dann könnte der Einlass etwas länger dauern, auch wenn wir größere Eingangstore haben als die SSVg Velbert.

A propos Velbert: erwähnte ich schon, dass ich nachtragend bin? Und zwar ziemlich. Daher hätte ich hier noch einen für die ausklingende Sommerpause. Wie allen hier bekannt ist, gab es beim Pokalendspiel am 01.05.2003 an selbiger Stätte einige unschöne Szenen, die zum Teil auf einige Idioten mit und ohne Fortuna-Fan-Utensilien, zum Teil aber auch auf katastrophale organisatorische Zustände im Stadion zurückzuführen waren. Ich habe hier darüber berichtet. Am selben Tag, als der Artikel hier erschien, gab es eine Presseerklärung des Vereins SSVg Velbert, die ich vielleicht noch nachgeschoben hätte, wenn mir vor lauter Unglauben über diese Unverschämtheit nicht die Finger auf der Tastatur festgeklebt wären. Ich möchte euch aber einige markante Sätze nicht vorenthalten, auch wenn diese mittlerweile über drei Monate alt sind:

„Auch wir sind der Meinung, dass mit allen Verantwortlichen für öffentliche Veranstaltungen diese Thematik gründlich besprochen werden muss. Die SSVg Velbert 02 hat die ihr auferlegten Pflichten erfüllt. Schuldzuweisungen weisen wir entschieden zurück.“

Neben dem lustigen Deutsch, besonders im letzten Satz, brilliert dieser Abschnitt durch die ganz besondere Unverfrorenheit, sämtliche Schuld auf sämtliche Düsseldorfer Zuschauer abzuwälzen.

Warum ich das jetzt wieder raushole? Nun, die SSVg Velbert hat das Pokalendspiel ja bekanntlich 1:0 gewonnen und sich dadurch für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Gegner dort ist der FSV Mainz 05. Dessen Anhänger werden wohl nicht allzu zahlreich im Stadion Sonnenblume in Velbert erscheinen. Auch haben die Mainzer Fans sicherlich nicht den Ruf, der uns immer voraus eilt. Dennoch, weil es dummerweise Vorschrift ist, hat eine DFB-Sicherheitskommission das Stadion mal unter die Lupe genommen – und siehe da, ich zitiere:

„Nur wenn die äußere Umfriedung (Maschendrahtzaun um das Stadion) erneuert wird, sowie eine striktere Trennung zwischen gegnerischen Fans und SSVg-Anhängern gewährleistet ist, könne die Partie auch stattfinden, verdeutlichten die DFB-Vertreter.

Vor dem Mainzspiel müssen nochmals verschiedene bauliche Veränderungen vorgenommen werden. So werden die Mainzer Fans über das Metalltor rechts vom Haupteingang ins Stadion geführt. Sie sollen im vorderen – vom Haupteingang rechten – Bereich des Stadions untergebracht werden. Der Mittelblock auf der Seite der Sprecherkabine bleibt als Pufferzone frei. Zusätzlich wird dort ein Zaun errichtet, der den Hang hinauf bis an den angrenzenden Wald führen soll, um eine strikte Trennung zwischen den Vereinsanhängern zu gewährleisten. Auch soll ein Teil des Vorplatzes als Pufferzone frei bleiben. Und ein weiterer Zaun in der Mitte des Vorplatzes eine Trennung gewährleisten.

Ferner hat die SSVg Velbert dem Verein ein Sicherheitskonzept vorzulegen. Laut Protokoll des Treffens sollen pro Spiel 20 (qualifizierte) Ordner sowie ein zusätzlicher Ordner je 50 Zuschauer vom Club gestellt werden.“

Jaja, aber in Velbert ist man sich keiner Schuld an den Vorfällen des 1. Mai bewusst! Die Wahrheit siegt immer, auch wenn’s mal etwas länger dauert. Zusätzliche Pufferzonen, zusätzliche Ordner, zusätzliche Zäune, ansonsten darf dort nicht gespielt werden – aber beim Pokalspiel war ja alles in Ordnung. Die Herren wollten schlicht Geld sparen, darauf läuft es hinaus. Und jetzt, wo die DFB-Kommission sagt, wo es lang zu gehen hat, da klappts dann auf einmal auch. Klar, bei diesem Verein mit dieser „Anhängerschaft“ werden Befehle naturgemäß besser verstanden als Hinweise.

Ein Heimspiel gegen Fortuna wird es für Velbert in der nächsten Saison auch nicht geben, das Spiel wird wohl im Wuppertaler Zoo-Stadion statt finden. Dies hieße zunächst einmal vom Regen in die Traufe (man erinnere sich an das Auftreten der Wuppertaler am letzten Spieltag bei uns), ist aber bisher gar nicht schlecht gedacht. Am selben Wochenende (im Oktober übrigens) spielt der WSV nämlich ein Auswärtsspiel in Chemnitz, so dass eigentlich relativ wenig erlebnisorientierte Wuppertaler Zuschauer bei unserem Spiel vor Ort sein dürften. Jedoch sind ja zwei unterschiedliche Verbände für die beiden Spiele verantwortlich – und ich wette, sie werden es schaffen, den WSV freitags in Chemnitz und uns dann sonntags in Wuppertal spielen zu lassen – bis dahin hats auch der letzte Wuppi aus einer ostdeutschen Ausnüchterungszelle wieder in heimische Gefilde geschafft. Aber warten wir’s mal ab.

So, das war das letzte kleine Intermezzo zwischen allem Lob und Wehklagen, welches man derzeit über Traum- und Fehlstarts in den ersten drei Ligen zu lesen bekommt. Nicht vergessen: am 22.08.03, 19.30, Flinger Broich, siebter Anlauf zum Neuaufbau bei Fortuna Düsseldorf (oder so, komme beim Zählen auch hier nicht mehr nach) gegen den 1.FC Union Solingen. Man sieht sich. Oder man liest sich. Oder sogar beides.

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